bduimp – Digitales Lernen

Digitales Lernen

Chancen, Möglichkeiten und Risiken

Was ist eigentlich “Digitales Lernen”. Grundsätzlich bedeutet “Lernen” das Vermitteln von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf direkte oder indirekte, bzw. bewusste oder unbewusste Art und Weise. Auch hier gilt: der Weg ist das Ziel, denn während das Gehirn aktiv neue Prozesse verarbeitet, kann es dabei hilfreich unterstützt werden. Hilfsmittel beim Lernen sind beinahe so alt, wie der Lernprozess selbst. In den Schulen und Universitäten findet man heute jedoch keine Rechenschieber mehr. Ihren Platz haben digitale Hilfsmittel wie große Touchscreens, Beamer, Tablets, Smartphones und Notebooks eingenommen. Mit dem praktisch dauerhaften Zugriff auf digitale Medien durch das Internet ergeben sich vielen neue Chancen, die jedoch auch bewerkstelligt werden müssen.

Bildungs-Chance

Bildung als Chance verstehen

Handwerkliche Fähigkeiten alleine reichen heute nicht mehr aus, um im Berufsleben eine erfolgreiche Karriere zu meistern. Bildung ist der Schlüssel zu mehr und besseren Perspektiven in beinahe allen Arbeitsstellen. Nur durch zusätzliche Qualifikationen, gute Schul- und Uni-Abschlüsse sowie einem hohen Maß an Lernbereitschaft können diese Perspektiven auch vollends genutzt werden. Die Qualität des Bildungsweisen spielt eine maßgebliche Rolle, um junge als auch erwachsene Lernende aus- und weiterzubilden und fit für kommende Herausforderungen einer globalen Wirtschaft zu machen. Gerade in Deutschland wurde noch nie der Art viele Mittel in die Bildung investiert und auch die Anzahl an Studienanfängern ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Die Jugendarbeitslosigkeit hat einen historischen Tiefstand erreicht und ein entscheidender Grund dafür ist der Faktor Bildung.

Frühkindliche Bildung

Bereits im frühen Kindesalter werden die Grundsteine in Sachen soziale Kompetenz und Bildung gelegt. Die frühkindliche Bildung ist ein wesentliches und wichtiges Element in der Vermittlung von Wissen und Werten.

Digitale Medien

Die Bildung ist kein starres Geflecht, dass sich nicht verändern kann und sollte. Sie sollte sich vielmehr an die Gegebenheiten der Zeit anpassen und sich den Veränderungen stellen. So werden bereits heute in einigen Schulen digitale Medien und mobile Endgeräte eingesetzt, um den Kindern und Jugendlichen das Lernen auf moderne Art und Weise zu erleichtern.

Bildungsforschung

Die gesellschaftliche Teilhabe der Menschen hängt wesentlich auch von deren Bildungsstand ab. Das Bildungswesen gilt es daher stetig weiterzuentwickeln und neue Gebiete und Aspekte von Lern- und Wissensprozessen zu erforschen.

Bildungsgerechtigkeit

Egal aus welcher ethnischen oder sozialen Schicht ein Kind oder Jugendlicher stammt: Bildung sollte für alle möglich sein. Der Fachkräftemangel ist das Resultat des demografischen Wandels und nur eine gerechte und leicht zugängliche Bildung kann hier langfristig Abhilfe schaffen.

Digitale Bildung

Die Generation online wird gerade durch die Generation mobile abgelöst. Die klassische Aus- und Weiterbildung sollte zwar nach wie vor ein fester Baustein für Kinder und Jugendliche sein, jedoch ist die digitale Bildung und der verstärkte Einsatz multimedialer Endgeräte in den Klassenräumen und Hörsälen eine immer größere Herausforderung, der sich Lehrer als auch Lernende gleichermaßen stellen müssen.